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Eis verkaufen als Papa Luigi
Vom Fan zum Franchisepartner: Sebastian ­Ritter und seine Frau ­betreiben mittlerweile zwei Papa Luigis.
© Caroline Ritter

Franchise-Test: Papa Luigi

Eis verkaufen als Papa Luigi

Nach einem Expansionsstopp sucht das heimische Franchisesystem neue Partner in ganz Österreich. Die Aussicht, nur von April bis September arbeiten zu müssen, klingt jedenfalls verlockend.

Von Friedrich Ruhm

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03.02.2026

Als Christian Brandstetter 2018 „wieder etwas mit Eis machen wollte“, hatte der gelernte Bäcker- und Konditormeister aus Neulengbach in Niederösterreich ein Gastro- und Handelsimperium mit zuletzt 100 Mitarbeitenden aufgebaut: „Mit 55 haben wir gesagt: Wir wollen kleiner werden, aber noch einmal etwas tun, das uns wirklich Freude macht.“ 

Also verkaufte er einen Teil seiner Betriebe, übergab einen anderen seinem älteren Sohn und entwickelte gemeinsam mit seiner Frau Birgit Papa Luigi bewusst als Gegenentwurf zum klassischen Eissalon. „Wir wollten kein Lokal mit 60 Sitzplätzen und riesigem Personalaufwand“, erklärt Christian Brandstetter. Stattdessen entwickelten sie einen mobilen Eisstand an einem fixen Saisonstandort. „Wir gehen zum Kunden hin und sprechen 
die spontane Kaufentscheidung an“, ergänzt Birgit Brandstetter.

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